Rums: Wasserfallshirt

Seit ich mir im Sommer 2013 mein erstes Wasserfallshirt gekauft hatte, war ich ihm verfallen. So war es kein Wunder, dass diesen Sommer zwei weitere dazu kamen, die ich alle ziemlich gerne immer wieder getragen habe. Irgendwie macht so ein Shirt doch was her.....

Als ich also vor ein paar Wochen endlich ein Schnittmuster dafür entdeckte, war schon klar, dass ich unbedingt auch mal eins selber nähen musste.


Dieses Shirt ist nun mit langen Ärmeln und damit passend für die etwas kühlere Jahreszeit. Genäht aus einem Viskosejersey von Hilco ist es leicht und angenehm zu tragen und der Wasserfallausschnitt fällt herrlich locker.

 


Da werden sicherlich noch weitere folgen....



Falls Ihr auch so ein Wasserfallshirt nähen wollt, habe ich heute morgen mal meine Stoffregale durchforstet , um Euch ein paar Empfehlungen dafür herauszusuchen:
Geeignet ist natürlich der Viskosejersey "Florenz" von Hilco, den ich für das Shirt verwendet habe. Diesen gibt es in zwei Farben -grau/gold und pink/gold. Wer es etwas luftiger mag, kann aber auch gut den Jersey Magic verwenden, der eingearbeitete "Löcher" im Stoff hat. Aber auch der etwas dezentere Lycra-Jersey mit den kleinen pinken Blumenpropeller wäre ideal für so ein Shirt. Und wer keine Muster mag, kann natürlich auch unifarbende Jerseys nehmen, - ich empfehle für dieses Shirt die Lycra-Jerseys, da sie einfach luftiger fallen.

Und - sehen wir uns heute bei Rums?

Liebe Grüße,
Petra

P.S.: Das Schnittmuster für das Wasserfallshirt gibt es z.B. in der Ebookeria hier

Fotosafari durch den Pott / Dortmund

 

Schon so lange hatten meine große Lieblingsnichte und ich eine Fotosafari durch ihre neue Heimat geplant: Dortmund. Ihre Liebe gilt ganz klar (natürlich neben einem jungen Mann !!!) dem Stahlwerk Phönix West. Und nachdem sie immer wieder davon erzählte und Fotos zeigte, sind wir an einem der letzten Samstage endlich gemeinsam auf Fotopirsch gegangen.

 
Das Wetter wollte zuerst nicht ganz recht, doch wir beschlossen, dass dunkle Wolken eine gewisse Dramatik erzeugten und ließen uns davon erst gar nicht abhalten. Gut so - denn immer wieder zeigte sich ein äußerst schöner Fotohimmel über Dortmund!

Ich packte also meine Fototasche und beschloss an diesem Morgen, meine Fotos mal (fast) ausschließlich mit der 50 mm Festbrennweite zu schießen. (Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv (52 mm Filtergewinde)).


Meist verwende ich dieses Objektiv immer sehr zögerlich, da man damit ja nicht zoomen kann und somit für den passenden Bildausschnitt entweder näher ans Motiv ran oder eben weiter weg gehen muss. Der große Vorteil ist aber definitiv, dass man durch die große Lichtstärke sehr schöne Fotoeffekte erzielen kann. Bei Einstellung der größtmöglichen Blendenöffnung von f/1,8 ist nur die anvisierte Punkt (bei mir hier die Blume) scharf, während der Hintergrund nur noch verschwommen wahrnehmbar ist.


Und bevor Ihr nun denkt- oh je - wo hat sie denn plötzlich die Ahnung her? Hab ich nicht - bzw. nicht wirklich, sondern habe mir sie zusammengelesen und ausprobiert ;-) Hier gibt es z. B. einen ganz netten Testbericht über das Objektiv. Und ansonsten gehöre ich eher zur Kategorie "Tester & Ausprobierer". Die Theorie lese ich mir zwar manchmal natürlich auch durch, behalte sie aber nie wirklich lange ;-)

Angenehm an dem Objektiv ist, dass es die Kamera sehr handlich und leicht macht! Also Phönix - ich komme!



Dort wo früher Stahl gekocht wurde, zeugen heute nur noch die Überreste des Stahlwerks von seiner einzigen Existenz. Vorhanden sind noch zwei Hochöfen, ein paar Hallen und ein Wasserturm. Die Hochöfen sind zwar leider abgesperrt, jedoch kann man auch von außen gut einen Blick darauf erhaschen. Phönix West soll der Stadt Dortmund übrigens als Industriedenkmal erhalten bleiben!




Nachdem wir die Hochöfen also umrundet und unsere Nasen an den plattgedrückt hatten, gingen wir weiter zu den Überresten des Brücke der Schlackenbahn - ein imposanter Anblick!

Einmal mit Fotoapperat unterwegs, wollte ich natürlich auch gerne den Phönixsee sehen - offenbar waren wir zu geblendet von den architektonischen Meisterwerken am Flußufer, denn Fotos sind hier leider nur sehr wenige entstanden.



Die Zeit reichte noch für einen Abstecher zur Zeche Zollern - sie soll die wohl schönste Zeche im Ruhgebiet gewesen sein, was ich nur bestätigen kann. Eine Ausstellung berichet dort über die Arbeit der Bergleute unter Tage und im Spielkeller können auch Kinder spielerisch die Welt unter Tage begreifen. Ich muss also wohl definitiv noch mal mit meinem Nachwuchs dorthin fahren :-)





  




Am Ende des Tages hatte ich nun wirklich fast alle Fotos mit der Festbrennweite geschossen. Nur ein paar Situationen ließen das einfach nicht zu und das Zoom-Objektiv musste doch mal herhalten.... ;-)

Und natürlich gab es auch hin und wieder ein paar Handyschnappschüsse. Voll abgefahren fand die Nichte mein Selfie-Stativ, dass ich doch auch endlich mal ausprobieren wollte. Ich weiß gar nicht, was sie hatte - sieht doch lustig aus :-) Und wie sonst hätten wir uns mit so schöner Kulisse knipsen sollen...


Das Selfie-Stativ haben wir aus dem Asien-Urlaub mitgebracht - dort gab es dieses für umgerechnet ein paar Euros. Aber auch Amazon hat dieses bereits für unter 10 € im Angebot -eine Anschaffung, die definitiv für Spaß sorgt :-)



Der Tag war einfach nur toll - eine kleine Auszeit, fast wie Urlaub, und ich hoffe natürlich, dass wir demnächst eine Fortsetzung unserer Fotosafari planen können. Der Pott hat schließlich noch mehr Schönes zu bieten ;-)

Liebe Grüße
Petra

P.S.: Apropros Pott - für alle Pottliebhaber haben wir derzeit zwei super schöne Ruhrpott-Webbänder im Shop:







Tagged - 5 Reisefragen an die Tochter des Hauses

Heute gibt es eine Premiere hier auf dem Blog - einen Gastpost! 

Zu Gast ist meine Tochter Malli, die ja liebend gerne selber schon einen Blog schreiben würde, sich aber nun erst mal auf die Schule konzentrieren muss, nebenbei schon mal fleißig bei Instagram übt und überhaupt - einfach immer größer und selbständiger wird.

Luzia Pimpinella hat neulich ein Bloggerstöckchen abgelegt mit 5 Fragen an reiselustige Kinder (oder Kinder reiselustiger Eltern?), die in ihren jungen Jahren schon so einiges gesehen haben und mal ihre Sicht der Dinge dazu sagen wollen. 

So richtig viel Verständnis erntet man von seiner Umwelt ja nicht unbedingt, wenn man mit Kindern (auch mal weit) reist und dafür längere Anreisen per Flugzeug in Kauf nimmt oder sogar andere Länder und Sitten mit deutlich unterschiedlichem Standard und entsprechenden Lebensbedingungen bereist. Von "Ihr seid ja mutig" bis "muss das denn sein" ist da meist alles dabei. Aber schlußendlich ist auch unsere Erfahrung, dass man es einfach machen sollte, sofern man sich als Paar und - sobal die Kinder mitsprechen können- über Reiseziel, Urlaubsform und Unternehmungen im Urlaub einig ist.

Wir haben bislang wirklich tolle Urlaube erlebt und trotz aller Befürchtungen und Prophezeiungen ist nie irgendwas Schlimmes passiert. Wir sind stets gesund und heil wiedergekommen, und lachen noch heute gerne über lustige Ereignisse & schwelgen gerne in schönen und spannenden Urlaubserinnerungen. 

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Aber nun schweife ich ab, denn schließlich hat heute Malli das Wort: 

Luzia Pimpinella fragt: wie vertreibst du dir am liebsten die zeit, wenn du lange fliegen, zug oder auto fahren musst?

Ich schreibe gerne Reisetagebuch und Musik höre ich auch sehr gerne wenn wir lange in den Urlaub fliegen.Ich überlege mir auch,wass wir im Urlaub machen könnten.

Luzia Pimpinella fragt: was war das aufregendste, was du jemals auf einer reise erlebt hast? und wo war das?

Ich habe schon viel aufregendes in Urlauben erlebt,z.B. als wir in den letzten Sommerferien auf Langkawi waren fand ich es besonders aufregend als wir mit einer Seilbahn hoch nach oben auf einen Berg gefahren sind.Da ist nämlich gerade als wir oben waren eine riesige Wolke durch uns durch geschwebt. Das war etwas kühl aber cool mit anzusehen das man manche Dinge gar nicht mehr erkennen  konnte.Ich habe aber auch noch viel mehr Spannendes auf Langkawi erlebt, zB. auch noch als wir durch eine Fledermaushöhle gegangen sind und Affen in freier Wildbahn erlebt haben.

Luzia Pimpinella fragt: was ist bisher dein liebstes reiseland gewesen? und warum?

Ich habe viele Lieblingsreiseländer aber cool war auch Singapur.
Weil es da so sauber war.Und weil es dort so warm war.

Luzia Pimpinella fragt: wenn du ganz allein bestimmen könntest, wie würde dann dein allerliebster urlaub aussehen?

Mein allerliebster Urlaub würde so aussehen, das wir vielleicht nach Kuala-Lumpur reisen und den ganzen Tag shoppen sind.Aber ein bisschen Ruhe am Pool oder Strand ist auch nicht verkehrt.

Ps:Es wäre aber auch nur toll wenn wir KEINE Echsen in unserem Zimmer haben!(wie auf Langkawi)


Luzia Pimpinella fragt: hast du schon mal spannende tiere auf reisen gesehen? welche mochtest du am liebsten und wieso?

Ich fand die Affen am spannendsten weil sie so lustig waren.Als wir durch die Fledermaushöhle gegangen sind ,fand ich das auch sehr spannend! Die Waale und Delfine auf Teneriffa fand ich aber auch ziemlich toll!
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Puh - jetzt bin ich echt beruhigt, dass es im Großen und Ganzen dem Kind bislang gefallen hat! Denn Wunschreiseziele gibt es noch genug - und auch wenn unsere Malli im Herbst schon zum 3. Mal eine Woche allein in Reiterferien-Urlaub fährt, hoffe ich, dass wir noch so einige Touren zusammen machen werden. 

Was sagen Eure Kids zu Euren Reiseaktivitäten?  






12 von 12 im September 2014

Der 12. beginnt gleich mal ziemlich früh und passend um 06:12 war ich dann auch in der Küche, um dem großen Kind das Frühstück zuzubereiten. Viel zu früh - nach meinem Geschmack....


2 Kaffee & 1 Frühstück später bin dann auch ich im Laden angekommen - erst mal für Durchblick sorgen....


Und dann heißt es packen, packen, packen....


Mittags zuhause Kartoffeln schälen....


Dazu gibt es Fisch & Salat......


... und für mich nach dem Essen einen Kaffee in der Sonne...


Ein bißchen Haushalt.... - heute mal Bügelwäsche....


... und dann geht's mit dem Junior zum Fußballspiel - Anpfiff!


Diese Füße haben heute 2 Tore geschossen -glaube ich.... oder waren es 3? Bei 14:6 kann man sich ja mal verzählen ;-)


Tja und dann schlägt auch für mich die Stunde der Wahrheit.... Shred.


Ohne Wasser geht anschließend gar nichts....


Freitag abend - im KiKa läuft Hanni & Nanni. Familien-Fernsehabend also - ist ja klar ;-)



Und wie war Euer 12.? Viele weitere Tagesberichte gibt's auch heute wieder bei Caro!

Danke für's Schauen & Euch einen schönen Abend!
Petra






Rums: Armband mit Magnetverschluss


Manchmal brauchen die kleinen Dinge einfach etwas länger! Als es Dienstag abend wieder Nähabend im Hause Pepelinchen hieß, hatte ich meine Overlockmaschine für ein Nähprojekt verliehen und wusste so recht nicht, welches Projekt ich nun mit der Nähmaschine allein nähen wollte/sollte. Doch dann fiel mir diese Kleinigkeit wieder ein, welche schon so lange auf meiner To-Sew-Liste stand: ein Armband mit Magnetverschluss.

Also wurde fix etwas Leder geschnitten, passende Bänder ausgesucht und im Nu war das Armband fertig. Am längsten dauerte dabei definitiv die Trocknungszeit des Klebers, der das Armband mit dem Magnetverschluss verbindet ;-)

Mit dem Armband ums Handegelenk gewickelt winke ich nun mal fröhlich rüber zu Rums!


Und falls Ihr auch so ein Armband haben möchtet, habe ich Euch die einzelnen Schritte einfach mal mitfotografiert:



Ihr braucht:
 1 Kunstlederrest von 17,5 x 3,2 cm - ich habe Roxana genommen - (je nach Armdicke ggf. anpassen)
 2 Kunstlederreste von 3,5 x 3 cm
 Webband- und Zierbandreste (ganz nach Geschmack)
 Schmuckkleber 
1 rechteckigen Magnetverschluss (Innenmaß 3,5 cm!)


Das Webbänd zusammen mit den Zierbändern auf das rechteckige große Lederstück mit Stylefix fixieren und anschl. festnähen.


Die kleinen Rechtecke anschl. um die Enden schlagen und einmal quer darübernähen.


Die Enden mit dem Schmuckkleber im Magnetverschluss festkleben.

Trocknen lassen!


Und nun Tragen & Genießen :-)




Liebe Grüße
Petra


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